SPONSOREN

web steiner
web steiner


Raiffeisen


Kögl - Saftey at work


Schwimmbäder Otto

Weiter Sponsoren...

Geschichte des ASV

ASV NEUFELD - Ein Verein mit großer Tradition

Der ArbeiterSportVerein Neufeld wurde im Jahr 1923 von Obmann Friedl WINTER, Sektionsleiter Hans SPIELHOFER (Lang), Schriftführer Alois SCHLESSNER und Kassier Rudolf WEIGL gegründet und ist aus der sozialistischen Jugendbewegung hervor gegangen.

In das selbe Jahr fällt übrigens auch die Gründung des Burgenländischen Fußballverbandes, die der Initiative der Neufelder Peter Zakall, Josef Spielhofer, Franz Luttenberger und des Parndorfers Josef Cekal entsprang. Diese vier Männer leiteten im Sommer 1923 im Gasthof Gießwein, Eisenstadt (gegenüber vom Bahnhof) eine Besprechung von Funktionären der Fußballvereine Eisenstadt, Mattersburg, Neufeld und Parndorf, die damals dem Österreichischen Fußballverband angehörten. Diese Besprechung führte dann zur Gründung des Burgenländischen Fußballverbandes.

Der ASV Neufeld war in den ersten Jahren nach der Vereinsgründung derart spielstark, dass die Reservemannschaft im Burgenland Meisterschaft spielte und die spielstärkere Kampfmannschaft mit Vereinen aus Wien und Niederösterreich Freundschaftsspiele abwickelte. Nur bei gewissen Entscheidungsspielen im Burgenland wurde die stärkere Mannschaft eingesetzt.

Am 01. Juni 1924 fand am Sportplatz in Neufeld vor großer Zuschauermenge das erste Spiel einer burgenländischen Landesauwahl gegen den Wiener Verein Gersthof statt, welches 0:1 verloren wurde. Der Landesauswahl gehörten die Neufelder Spieler Zahradnik, Schott und Markl an.

1926 errang Neufeld zum ersten mal den Meistertitel im Burgenland, und erhielt dafür einen Wanderpokal, welcher in den nachfolgenden sechs Jahren nicht abgegeben wurde. Die Gründungsmannschaft (siehe Foto) hatte folgendes Aussehen: F. Luttenberger, J. Zahradnik, F. Schmid, R. Domnanovich, F. Kern, M. Nakowitz, K. Schober, L. Huber, H. Spielhofer (Lang), H. Hammer und K. Markl.

Am 25. Mai 1930 spielte am Sportplatz in Neufeld eine Landesauswahl gegen Wien, die praktisch nur aus Spielern des ASV Neufeld bestand.

In den Jahren 1937 bis 1945 sind sehr viele Spieler abgewandert und so können diese Jahre als Krisenjahre des ASV Neufeld bezeichnet werden. Bereits im Herbst 1945 hatte Neufeld eine gute Mannschaft und im Frühjahrdurchgang 1946 konnte die Mannschaft die Voraussetzungen schaffen, um in die Qualifikationsspiele um den Meistertitel einzugreifen, welchen die Mannschaft tatsächlich 1946 gegen Pinkafeld errang. Das 1. Finalspiel am 01.09.1946 gewann Neufeld in Pinkafeld vor 3.200 Zuschauern mit 3.1, das 2. Finalspiel wurde e5:0 vor 2.000 Zuschauern gewonnen. Damit stand der ASV Neufeld als 1. Fußballmeister des Burgenland nach 1945 fest.

1946 und 1947 wurde Neufeld auch noch burgenländischer Cupsieger.

1952 wurde die Mannschaft neuerlich burgenländischer Landesmeister und stieg in die Staatsliga B (2. höchste Liga in Österreich) auf.

Nach dem Abstieg aus der Staatsliga B wurde der ASV Neufeld im Spieljahr 1957/1958 wieder Landesmeister im Burgenland.

1960/1961 wieder der Landesmeistertitel durch den ASV Neufeld. Auch in der Schüler wurde der ASV Neufeld Landesmeister.

Die wohl größte Sensation gelang dem ASV Neufeld im Dezember 1963. Der ungeschlagene Herbstmeister der Regionalliga West, WACKER INNSBRUCK, war Gegen des ASV Neufeld im österreichischen Fußballcup. Die Neufelder verzichteten auf dem Heimvorteil und trugen das Spiel auf dem Tivoli in Innsbruck aus. Vor rund 3.000 Zuschauer schlug der ASV Neufeld Wacker Innsbruck nach Verlängerung mit 4:3. (Foto links)

Der Nachwuchs erlebte 1967 den Juniorenlandesmeistertitel erringen.

Das Spieljahr 1972/1973 war ein Meilenstein in der Geschichte des Vereins. Der ASV stieg aus der Landesliga in die 2. Liga Nord ab. Kommentar der BF vom 04. Juli 1973:" Neufeld ist das einzige Opfer der Landesliga. Dieser Klub, der einen hervorragenden Verdienst um den burgenländischen Fußballsport hat, muss ins Unterhaus. Jener Verein der einer ganzen Epoche den Stempel aufgedrückt hat, und zahlreiche Klassespieler hervorbrachte, steht am Nullpunkt."

Die Saison 1973/1974 brachte beinahe die Auflösung des ASV Neufeld. Als Letzter der 2. Liga Nord musste Neufeld in die 1. Klasse absteigen. Zum letzten Spiel im Frühjahrsdurchgang gegen Zurndorf war Neufeld gar nicht mehr angetreten. Zur Abfahrt sind insgesamt 3 (!) Spieler erschienen. Durch einen Wechsel der Funktionäre konnte die Auflösung des Vereines verhindert werden.

In der Zeit von 1975 bis 1978 wurde der Kabinentrakt neu gebaut und das Sportzentrum, mit großartiger Unterstützung des damaligen Unterrichtsministers Dr. Fred Sinowatz, der Bgld. Landesregierung und dem ASKÖ, errichtet und 1978 eröffnet.

1976 gab es mit dem Aufstieg in die 2. Liga Nord wieder einen sportlichen Erfolg. In den folgenden Jahren spielte der ASV Neufeld mit Ausnahmen von 4 Jahren (1. Klasse Nord) bis 1987 in der 2. Liga Nord.

1991 konnte der ASV Neufeld wieder in die Landesliga aufsteigen.

1993 Abstieg in die 2. Liga Nord; Meister U 12 Leistungsliga, Meister U14 Mitte 1 (A)

1995 Meister U12 Leistungsliga B

1997 Abstieg in die 1. Klasse Nord

1999 Landesmeister U16

2000 1. ASV Neufeld Fußballcamp mit 32 Kindern

2001 Letzter der 1. Klasse Nord aber kein Absteiger

2002 Meister U10 Leistungsliga

2003

  • Abstieg in die 2. Klasse Nord
  • Meister U10 und U11 Leistungsliga
  • 4. ASV Neufeld Fußballcamp mit 195 Kindern aus 6 Bundesländern
  • 80 Jahre ASV NEUFELD
  • Beginn der Sanierung der Sportanlage und des Sportzentrums.
  • ASV Neufeld - Nationalteam Vietnam (1. Antreten in Europa) 0:10
  • U11 Sieger der Copa Laguna in Italien (56 europäische Mannschaften)

2004

  • U11 Meister der Leistungsliga
  • U14 Meister in der Klasse Mitte
  • 09.10.2004 Eröffnung der Sportanlage und des Sportzentrums ASV Neufeld - SV Mattersburg 0 : 15

Bekannteste Neufelder Spieler der Vergangenheit:

Geza GALLOS 448 Bundesligaspiele (SC Eisenstadt, SC Rapid, LASK, Admira), 18x im Nationalteam

 

 

 

Stefan LUZSICZA Bundesligaspieler von 1970 - 1973 (SC Rapid, Wiener Sportclub, Admira Wr. Neustadt);

 

 

 


Erfolgstabelle seit 1923 (PDF)