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Neufeld - Podersdorf 3:0

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Ein klarer Sieg und drei Punkte waren das Soll, das auch erfüllt wurde. Nach 15 Minuten stand es 3: 0 und damit war der Käse gegessen. Hervorheben möchte ich das dritte Tor durch Emma, das auch in der Bundesliga Chancen auf das Tor der Runde hätte. Ein hoher 30 m Paß über die Abwehr des Gegners und Emma übernimmt direkt volley. Traumhaft.

Neufeld schaltete dann zwei Gänge zurück, das Spielgeschehen plätscherte dahin. Dass nicht weitere Tore fielen lag einerseits daran, dass dreimal nur Aluminium getroffen wurde und fünf- bis sechsmal das Tor um ein paar Zentimeter zu weit rechts oder links stand und die Kugel daher nicht im Kasten landete. Andererseits war es auch die zunehmend mangelnde Konzentration bei unseren Kickern, weshalb Trainer Franz Weiss auch etwas unrund wurde.

Dass dieses schon zu Beginn entschiedene Spiel noch etwas hektisch wurde, ist einzig und allein dem schwachen Schiri zu verdanken. Podersdorf wehrte sich nach Leibeskräften, doch schien der Schiri sein Herz an den Verlierer verloren zu haben, denn die Podersdorfer Spieler konnten am Leiberl ziehen und klammern wie sie wollten; kein Pfiff, keine gelbe Karte dafür. Somit kam es wie es kommen mußte, als zwei Podersdorfer Matthias Schmitz am Leiberl zogen das Trikot war mehr als einen Meter breit, da einer links und einer rechts dran zog befreite sich Matthias mit einem Ellbogencheck und bekam dafür die berechtigte rote Karte. Doch ging nicht nur dieser Aktion ein nicht gegebenes Gelb-Foul voran, sondern wurde Matthias in den Minuten davor dreimal gleich in die Zange genommen, ohne dass der Schiri irgendwas dagegen unternommen hätte. Und irgendwann gehen jedem mal die Nerven durch. Sollte nicht sein, doch haben wir es mit ehrgeizigen und erfolgreichen Spielern zu tun und nicht mit Automaten. Daher Kopf hoch Matthias und wir wünschen Dir und uns, dass Deine Strafe milde sein wird dafür.

Der Schiri konnte aber noch weit mehr:   

Gelbe Karte für Moder, die er dafür bekam, dass ein Gegner in ihn hineingelaufen ist. Patrick Niklas wird in vollem Lauf vom Gegner mit gestrecktem Bein, Stoppeln voraus ans Knie, ohne Ball niedergestreckt gelbe Karte für den Podersdorfer. Offensichtlich hatte der Schiri nur eine rote Karte und die hob er sich für Matthias auf. Die Krone war dann knapp vor Schluß ein Stürmerfoul von Emma. Er läuft alleine auf das Tor zu, von einem Verteidiger letzter Mann verfolgt, der ihn dann in gewohnter Manier umklammerte und niederriß. Foul, rote Karte wegen Torraub? Weit gefehlt. Pfiff gegen Emma. Warum? Wir werden es nie erfahren.

Ich habe in allen Spielberichten bisher immer nur am Rande die Schiris erwähnt. Sie haben es ja auch nicht einfach ohne Linienrichter. Und heute ist es ohnehin schon fast unerträglich, dass nach jedem Match auf die Schiris hingehauen wird, nur weil man einen Grund sucht, warum man nicht gewonnen hat. Wir haben gewonnen. Gegen einen Gegner, der auch als wir nur mit 10 Mann spielten, keine Chance hatte. Doch die Leistung des Herrn Mercan Ugur hatte mit einer normalen Schiedsrichterleistung nichts zu tun.


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